Löwinnen – TV Bassenheim 26:35 (13:15)

Vergangenen Samstag empfingen die Saarbrückerinnen den TV Bassenheim. Die Löwinnen fanden im Gegensatz zu den Spielen davor gut ins Spiel und legten endlich mal eine oberligataugliche Leistung aufs Parkett. In der 4. Minute stand es 5:1 für die Gastgeberinnen. Leider schlichen sich dann die altbekannten Fehler und Ballverluste im Angriff ein, sodass die Gäste das Spiel drehen konnten und mit 6:9 in Führung gingen. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff schafften die Löwinnen es, sich nochmal auf 12:12 heranzukämpfen, ehe es mit 13:15 in die Pause ging.

In der 2. Halbzeit starteten dann die Gäste aus Bassenheim sehr viel besser als die Heimmannschaft und setzten sich Stück für Stück ab. Im Angriff der Löwinnen fehlten Ideen und der letzte Wille dorthin zu gehen, wo es wehtut, um die gegnerische Abwehr zu entschlüsseln. Auch die Defensive agierte oftmals zu inkonsequent und ließ sich durch die schnelle Ballweitergabe der Gäste zu schnell ausspielen. Die Löwinnen schafften es nicht mehr, sich nochmal ranzukämpfen, um das Spiel zu drehen und so endete das Spiel mit 26:35.

„Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben bis zum 6:1 hervorragend gespielt, uns dann jedoch nochmals zu viele unerzwungene Ballverluste geleistet. So konnte Bassenheim ins Spiel kommen und ihrerseits dann in Führung gehen. Auch wenn unser Spiel insgesamt noch zu fehlerhaft war, war diese Halbzeit ein Schritt nach vorne. Wir haben dann allerdings den Start in die zweite Halbzeit komplett verschlafen und dort konnte sich Bassenheim vorentscheidend absetzen. Diesen Vorsprung brachte der TVB dann clever über die Runden und gewann am Ende verdient, wenn auch in meinen Augen ein paar Tore zu hoch. Ausschlaggebend dafür war unter anderem das Fehlen personeller Alternativen. Daher gilt mein Dank den Spielerinnen der 2. Mannschaft, die uns erneut unterstützt haben.
Trotz der Niederlage müssen wir die guten Phasen der ersten Halbzeit mitnehmen und uns mehr Konstanz in unserem Spiel erarbeiten. Wir müssen schnellstmöglich dorthin kommen, dass unser Spiel stabiler wird, denn nur dann werden wir uns das dringend benötigte Erfolgserlebnis erarbeiten können. Doch ich glaube nach wie vor an meine Mannschaft und bin überzeugt davon, dass wir das Potential haben, auch in der Oberliga zu punkten.“